Die Glocken

1472 wurde die kleine Glocke gegossen.

1571 Cardinal Antonius Severus beehret die mittlere Glocke.

1869 Umguss der kleinen Glocke durch die Glockengießer Gebrüder Ullrich aus Apolda.
Dieselben verpflichteten sich, aus der alten Glocke, welche aus dem Jahr 1472 stammt, diese vom Turm abzunehmen und in Apolda eine „neune von guten Metall und sauber gearbeitet zu liefern“. Der Umguss kostete 76 Taler und 17 Groschen. Die Kosten wurden zur Hälfte von der Kirchenkasse und der Gemeinde getragen.

1901 Aufhebung des Zimbel

1917 - am 08. Juli abends wurde ein Gottesdienst gehalten, da am nächsten Tag die mittlere und kleine Glocke herab genommen werden mussten. Für Heereszwecke kamen sie nach Großrudestedt. Dieser Abschieds- Glockengottesdienst war gut besucht.

1925 wurden 2 neue Glocken – 9 und 5 Zentner - in der Glockengießerei Stoermer in Erfurt gegossen. Als Inschriften sind in den Glocken folgende Sprüche angebracht: „Gott gib ernsten frommen Sinn und führe uns zum Himmel hin“ und „Zucht und Sitte uns erhalten, Leib und Eintracht bei uns walten“; ferner auf der Rückseite: Geopfert im Weltkrieg – Nöda 1917, erneuert zu Gottes Ehre 1925

1939 Besichtigung der renovierten Kirche durch Herrn Kirchenbaurat Ruda.
Die dritte Glocke war beim Läuten zersprungen.

1942 am 13.Februar des Jahres wurden die große und kleine Glocke abgenommen und liegen vor der Kirche. Es bleibt ein Kirchenglöcklein auf dem Kirchturm.

1948 am 10. Mai wurde aus dem Glockenlager in Ilsenburg die große Glocke wieder nach Nöda geholt. Am 11. Mai vormittags erfolgt der Glockenaufzug und Einbau, um 15.00 Uhr war ohne Unglück alles vollendet. Am Pfingstmontag nimmt der Pfarrer die große Glocke in Gebrauch. „Nun danket alle Gott“ erschallt, da blasen die Posaunen und aus Stotternheim jubelt ein Chor.